Festhalten.

Wellen

Dich festhalten ist
wie Träume festhalten.
Beides gleicht dem Versuch
eine Welle am Strand einzufangen.
Doch das Kind in mir versucht es.

Wieder und wieder.

Der Sand kitzelt doch so schön
unter den Füßen.
Lässt einen vergessen,
wie sehr sie bereits
vor Kälte schmerzen.

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Macht Liebe!

Macht Liebe

Sex ist schön, aber Weihnachten ist einfach öfter.

Vielleicht liegt in diesem Satz ja das Grundproblem dieser Welt. Denn habt ihr gewusst, dass Terror mehr Suchergebnisse bei Google liefert als Liebe? Klingt traurig, ist aber so.

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Herbst II.

Herbst 2

Herbst II.
Wie der warme, milde Blick,
das sanfte Lächeln
ihrer roten Lippen.
Vor dem letzten Kuss.
Wohl wissend,
es wird Winter.
Eisig.
Still.
Doch einen Frühling
und einen Sommer,
hat sie Dir mit Worten
die Welt schön gemalt.
Und dann
all die Farben,
für sich behalten.

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Leere Bahnsteige

Berlin Central Station - Leere Bahnsteige

Ich bin ja berufsbedingt viel unterwegs. Jedenfalls rede ich mir dies wohl oft ein Stück weit ein. Natürlich bin ich es auch berufsbedingt. Aber nicht nur. Genauer betrachtet bin ich sehr oft auch wegen des Unterwegs-seins unterwegs.  Bewegung heißt, Veränderung zulassen. So ist das wohl, wenn zu Hause nur ein leerer Kühlschrank, Stille, Stillstand und ein verlassenes Bett auf einen warten. Also arrangiert man sich damit und plötzlich ist es ganz praktisch Freunde und Bekannte in verschiedenen Städten zu haben um das Unterwegssein zu rechtfertigen.

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Warum Frauen keine netten Kerle lieben

being an asshole is all part of my manly essence

Ein inzwischen nun über 6 Jahre alter Text. Er wird wohl nie an Aktualität verlieren. Leider. Ich verstehe es bis heute nicht und vermutlich wird es für mich auf Lebenszeit ein Mysterium bleiben warum Frauen stets die Arschlöcher der männlichen Spezies bevorzugen und die netten Kerle das Nachsehen haben.

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Von Verlusten.

Lebenserinnerungen eines 77-jährigen

Ein kleiner großer Mann schrieb einmal in einem Buch: „Im tiefsten Inneren wollte doch jeder lieber zu Hause sein, als in der Fremde einer ungewissen Zukunft entgegen gehen zu müssen. Vielleicht kann man dieses Phänomen nur verstehen, wenn man sich selbst in einer solchen Lage befunden hat.“.

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