Warum Frauen keine netten Kerle lieben

being an asshole is all part of my manly essence

Ein inzwischen nun über 6 Jahre alter Text. Er wird wohl nie an Aktualität verlieren. Leider. Ich verstehe es bis heute nicht und vermutlich wird es für mich auf Lebenszeit ein Mysterium bleiben warum Frauen stets die Arschlöcher der männlichen Spezies bevorzugen und die netten Kerle das Nachsehen haben.

Warum Frauen keine netten Kerle lieben:

Hand hoch! Wie viele verzweifelte Männer gibt es da draußen, die sich selbst als nett, verständnisvoll und zärtlich einstufen und trotzdem Sonntagabend alleine vor dem Fernseher sitzen und ihrem Vorbild Kai Pflaume (ein augenscheinlich netter, verständnisvoller aber auch ein Frauentyp) die Frage ihres Lebens stellen: „Warum will mich keine Frau?“

Bevor ich das beantworte, definieren wir mal die typische Merkmale eines Mr. Nice Guy. Nur damit sich auch die Männer wiedererkennen, die sich morgens in grenzenloser Selbstleugnung mit einem Poster von Sylvester Stallone vor dem Badezimmerspiegel rasieren. Du hast in Deinem Freundeskreis Unmengen von hübschen, intelligenten Frauen, von denen Du jede einzelne irgendwann einmal begehrt hast.

Jede dieser Frauen hat Dein Geständnis – vorgetragen in einem edlen italienischen Restaurant , in der Hand ein Strauss mit 1.000 roten Rosen (mindestens!) – folgendermaßen quittiert: „Du bist echt ein netter Kerl und ich habe Dich wahnsinnig gern, aber nur als Freund“. Und weil Du so ein echt netter Kerl bist… hast Du Dich der Bitte „Lass uns doch weiterhin Freunde bleiben, ja?“ gebeugt, statt der Schlampe Dir gegenüber zu sagen, dass sie für das teure Essen wenigstens einmal die Beine breit machen könnte.

Zum Beispiel so, wie sie es für ihren monatlich wechselnden Idioten von Freund tut, der sie mindestens zweimal die Woche verprügelt und außerdem mit ihrer besten Freundin fremdgeht. Woher Du das weißt? Du bist schließlich ihre Telefonseelsorge. Deine Nummer ist bei Deiner Freundin ganz oben auf den Schnellwahltasten ihres Telefons gespeichert. Natürlich unter „Oma“ oder „Tanja“, denn die südländischen Macker, mit denen sie derzeit herumhängt, sind rasend eifersüchtig.

Meistens ruft sie nachts um 3 an, wenn das Veilchen gerade frisch blüht und sie ungeachtet dessen noch vor 5 Minuten Versöhnungs-Sex mit ihm hatte. In schöner Regelmäßigkeit stößt sie Dir mit „Wenn er doch nur ein bisschen so wäre wie Du!“ die verrostete Nagelfeile tiefer ins Herz, während sie Dir Dein C&A-Hemd mit wasser- und waschmittelfester Wimperntusche verschmiert. Ein bisschen so wie Du? Mädel, hier sitzen 100%, warum bekommst Du das nicht in Deinen dummen blonden Schädel? Trotzdem wartest Du, denn Du bist Dir ganz sicher, dass sie irgendwann dieses muskelbepackte Wanzenhirn abschießen und merken wird, dass DU der Richtige bist.

Ja, und die Zeit gibt Dir in einem Punkt recht: eines Tages steht sie vor Deiner Tür und heult, bis sich Dein Laminatboden wellt. Er ist weg, durchgebrannt, ein Arsch der nur mit seinem Schwanz denken kann und Du hättest ja so recht gehabt und überhaupt. Du bist sozusagen seit Jahren bereit zur Übernahme und krempelst schon die Ärmel hoch, da sagt sie plötzlich „Du, Dein Freund, der Sebastian.. ist der eigentlich noch solo?“. Und in genau dem Moment wünscht Du dir die Hexenverbrennung zurück.

Aber weil Du ein echt netter Kerl bist…. …bist Du ihr Trauzeuge, wenn sie nächste Woche Sebastian heiratet. Deine Exfreundinnen, die sich für kurze Zeit in einem Anfall von Mitleid (und weil barmherzige Hilfsorganisationen gerade „in“ waren) in Dein Leben verirrt haben, reden ausnahmslos nur Gutes über Dich. Und zwar, dass Du zärtlich, verständnisvoll und ein guter Zuhörer bist und immer für sie da warst, wenn sie Dich brauchten. Und dass Du natürlich der beste Partner bist, den eine Frau sich wünschen kann. Doch den Satz „Du bist mein bester Kumpel und der einzige, der mich wirklich versteht!“ hast Du so oft gehört, dass Du inzwischen das Copyright darauf haben müsstest.

Auf die Frage, warum sie Dich dann verlassen haben, sagen sie, dass sie es selbst nicht wissen und es wahrscheinlich irgendwann bereuen werden… Alle Welt denkt jetzt, dass Du eine riesengroße Niete im Bett bist. Du bereust, dass Du in eurer Beziehung deine Sado-Maso-Fesselphantasien aus Rücksichtsnahme nicht ausgelebt hast. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… bist Du auch nach der Trennung noch zärtlich, verständnisvoll, ein guter Zuhörer und immer für sie da (auch wenn Dir im Unterbewusstsein irgendwie klar ist, dass sie so nicht wirklich etwas verloren haben und Du einfach nur blöd bist). In der Disco führst Du oft lange und ernste Gespräche mit Frauen. Du hast Ihnen nach einer hitzigen Tanzphase ein Glas Wasser gereicht und Ihnen Komplimente über ihre Ausstrahlung und ihre Ohrringe gemacht. Jede ist beeindruckt von Deiner Intelligenz, Deinem Wissen, Deinem Humor und Deiner zurückhaltenden Art. Sie freut sich über Dein Interesse an dem was sie tut und was sie bewegt.

Alle anderen Männer, die sie sonst ansprechen würden, seien nämlich nur auf das Eine aus. Wenige Minuten später verlässt sie mit dem dubios aussehenden Typen, der eure Unterhaltung mit den Worten „Du hast einen geilen Arsch! Kommst Du noch mit zu mir?“ unterbrochen hat, die Disco. Aber weil Du ein echt netter Kerl bist… fährst Du ihr hinterher und wartest vor dem baufälligen Plattenbau in einer Gegend, in der Du nicht einmal einer 80jährigen Nonne über den Weg trauen würdest, dass sie wieder heraus kommt. Im Morgengrauen verlässt sie mit verheultem Gesicht und zerrissenen Klamotten panikartig das Gebäude.

Du fährst das zitternde Häufchen Elend nachhause und sie verspricht dankbar, sich bei Dir zu melden. Ca. 10 km Rückweg vergehen, bis Dir klar wird, dass ihr eure Telefonnummern gar nicht ausgetauscht habt. Du hast Dich wiedererkannt? Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst seit 10 Minuten „Ja, genau! Aber WARUM ist das so?“

Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Grund 1:

Jemand, der einer Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit so gut zuhören kann wie Du, ist selten. Und das ist Dein Todesurteil, denn um es mal mit den Worten einer Bulemikerin auszudrücken: „Ich esse nie dort wo ich kotze“. Das heißt für Dich, dass sie zwar gerne ihre Sorgen bei Dir ablädt, sich ihren Spaß aber woanders und nicht bei Dir – ihrer seelischen Müllhalde – holen wird.

Grund 2:

Nette Männer sind langweilig. Sie verbreiten nicht dieses prickelnde Versprechen eines aufregenden Marlboro-Man-mit-Drei-Tage-Bart- Abenteuers. Frauen sind Pferdeflüsterinnen; sie wollen wilde Hengste zähmen und nicht auf dem Pony-Karussel reiten.

Grund 3:

Frauen wissen nicht, was sie wollen und sind dankbar, wenn ihnen jemand die Entscheidung abnimmt. Männer wie Du, die Ihnen alle Wege offen lassen und ihnen signalisieren „Es wird so ausgehen, wie Du es magst, ich werde all das tun was Du sagst, ich werde da sein, wenn Du nach mir fragst“ werden leider auch irgendwann fragen müssen „Äh…Wo willst Du hin?“ wenn ihre Angebetete mit dem Kerl abzieht, der ihr sagt „Du willst mit mir ins Bett, gib es zu!“.

Grund 4:

Wohl der entscheidende Faktor ist die Tatsache, dass irgendwo in dem großen Buch der menschlichen Geschichte verankert ist, dass nette Männer nicht mit netten Frauen zusammen kommen dürfen. Anscheinend ist das ein physikalisches und psychisches Polaritätsproblem, vergleichbar wie bei einem Magneten. (+) und (+) stoßen sich nun mal ab.

Was bedeutet das also für Dich? Werde ein rücksichtsloses Arschloch, dem die Gefühle einer Frau völlig an den Sackhaaren vorbeigehen. Aber weil Du ja ein echt netter Kerl bist… wirst Du weiterhin Deiner Linie treu bleiben und darauf hoffen, dass sich irgendwann die physikalischen Gesetze ändern nett is‘ nix für’s Bett …oder warum nette Jungs bei Frauen nicht landen können Ein Freund erzählte mir kürzlich, dass er sich mit einer wundervollen Frau verabredet hatte. Und Max, so ist sein Name, erwartete einen ebenso wundervollen Abend.

Mit einer Frau, hinter der er schon eine halbe Ewigkeit her war. Deren Wagen er regelmäßig in die Waschstraße fuhr und für die er im letzten Frühjahr sogar die Wohnung gestrichen hatte. Eine Frau, die noch nie mehr zugelassen hatte als eine flüchtige Umarmung zur Begrüßung und zu der mein freundschaftlicher Rat „Lass die Finger von der, die macht dich nur unglücklich“ passte wie die Faust aufs Auge.

Am Tag nach dem Date erzählte mir Max Einzelheiten:Schickes Restaurant Kino und Discobesuch, danach fuhr er sie nach Hause, sie lud ihn noch zu einem Schlummertrunk ein. Und wie’s halt immer so ist: Sie erzählten die ganze Nacht hindurch, und schließlich hatte er soviel getrunken, dass es unverantwortlich gewesen wäre, sich noch ans Steuer zu setzen. So kam es, daß er bei ihr übernachtete. „Es war fast perfekt“, schwärmte er mir vor. Nur eine Kleinigkeit fehlte zu seinem Glück: Sie hatten keinen Sex. Er schlief nicht einmal im gleichen Bett mit ihr. Was war passiert ? Die Antwort habe ich schon gegeben: Nichts ! Statt einer von Max langersehnten Liebesnacht erfuhr der arme Kerl die schlimmste Kränkung, die aus dem Munde einer Frau nur kommen kann.

Sie besteht aus vier kleinen Worten: Du – bist – echt – nett. Den folgenden Satz beginnt Frau dann immer mit „Aber“. Daran schließt sich ein Lobgesang auf den gerade abservierten Mann an. Hört Mann den Nett-Satz, kann er sich sämtliche sexuellen Phantasien mit ihr für immer abschminken, gar nicht zu sprechen von der Aussicht auf eine längere Beziehung. Schlimmer aber noch: Er wurde degradiert zu einem Mann zweiten Ranges, zu einem sogenannten „guten Freund“. Das gleicht einer Verbannung, weil jeder Mann nach diesem Satz genau weiß, dass er den ersehnten Status des Sexual- und Lebenspartners nie mehr erreichen wird. Aber wie fängt das ganze Elend überhaupt an ? Im Vorfeld des „Du-bist-nett“-Satzes lernen Frau und Mann sich kennen. Er ist gerne mit ihr zusammen, und ihr geht’s genauso. Mann denkt: „Wow, was für eine tolle Frau.“ Frau denkt: Man, der ist echt nett. Aufgepasst ! Bis zu diesem Zeitpunkt ist das Attribut „nett“ noch positiv zu werten. Ein gedachtes „nett“ im Kopf einer Frau hat noch lange nicht den Stellenwert, den es bekommt, wenn das verdammte Wörtchen in der Gegenwart des betroffenen Mannes ausgesprochen wird.

Noch gibt es also die Möglichkeit, dass ihre Meinung sich ändert und an die Stelle des „nett“ starkes Herzklopfen tritt. Wenn das besagte Wörtchen aber seine Halbwertzeit verliert, hat der Mann verloren. Wie man daran sieht, ist es also wichtig, mehr als nur die letzten 24 Stunden einer Nicht-Beziehung zu betrachten, um das männliche Scheitern nachvollziehen zu können. Noch wichtiger ist aber die Charakteristik des verschmähten Mannes. Und dabei wird sich schnell herausstellen, dass es oft der gleiche Typ Mann ist, dem die „Nettigkeit“ immer wieder an den Kopf geknallt wird. Was sind diese armen Würstchen nun für Männer ? Max z.B. ist dunkelhaarig, über 1,85 Meter groß und wiegt mindestens 80 Kilo.

Ergo: Am äußeren Erscheinungsbild kann’s nicht liegen. Es müssen also andere Eigenschaften sein, die einen netten Mann für immer verdammen. Eine kleine Umfrage in meinem weiblichen Freundeskreis gibt Aufschluss: Das Weichei (so nennen Frauen ihn gerne) gehört in das Leben einer jeden Frau. Und keine möchte auf ihr Weichei verzichten, denn Frau kann nie wissen, wann wieder eine Selterskiste geschleppt oder die Wohnung renoviert werden muss. Ja, das sind die Weicheier: Hilfsbereit ! Natürlich ist jeder von uns mehr oder weniger hilfsbereit und höflich dem zarten Geschlecht gegenüber, aber man sollte es nicht übertreiben. Es ist eben schon ein kleiner Unterschied, ob man einer Frau in den Mantel hilft oder ihr drei Selterskisten in den vierten Stock rauf schleppt. Und der Unterschied besteht nicht nur aus 54 Treppenstufen und einem Gewicht von 27 Kilo Flüssigkeit. Diese bedingungslose Hilfsbereitschaft ist wohl in der Kindheit verwurzelt.

Ich kann mir gut vorstellen, wie Maxens Mutter ihrem Sohn immer wieder einbläute, im Bus älteren Damen seinen Sitzplatz anzubieten. Seitdem überkommt den armen Max beim Anblick einer Frau scheinbar sofort die Assoziation des hilflosen Wesens. Nur hat er dabei vergessen, dass er mit der alten Frau aus dem Bus wahrscheinlich nie ins Bett gehen würde. Jedenfalls hat der arme Max weder mit der alten Frau aus dem Bus noch mit seiner Angebeteten Sex. Statt dessen spielt er ihr das Hündchen. Und seine Flamme genießt das. Schließlich ist so ein zweibeiniges Hündchen sehr wohltuend.

Zum Beispiel, wenn das weibliche Ego mal etwas angekratzt ist: Wer wird nicht gerne angebetet ? Eine Gegenleistung ist allerdings nicht zu erwarten. Und Sex mit Max kommt schon gar nicht in Frage. Schließlich ist Sex mit Tieren in Deutschland verboten. Dabei ist das Weichei grundsätzlich keine Vogelscheuche. Also durchaus einer, mit dem sich Frau sehen lassen kann. Seine Geschlechtsgenossen mögen ihn, weil er für sie keine Konkurrenz ist. Die Frauen mögen ihn, weil er so verständnisvoll ist und sie stundenlang mit ihm quatschen könne. Über ihre Beziehungen zu anderen Männern. Oder weil er so witzig ist. Oder im schlimmsten Fall beides ! Vielleicht sehen sie ihn aus diesem Grund auch als asexuell an. Wer möchte schon mit seinem Psychotherapeuten schlafen ? Oder mit Typen wie Didi Hallervorden ins Bett gehen ? Der wichtigste Weichei-Charakterzug ist aber, dass er aus weiblicher Sicht nicht eigentlich männlich ist, und das macht ihn langweilig. Und langweilig ist in der Frauensprache das Synonym für nett.

Ein anderer Bekannter von mir, Kai, ist übrigens genau das Gegenteil von Max. Mit ihm wollen die Frauen immer ihre Matratze teilen. Eigentlich kann ich mich an keine Zeit erinnern, in der Kai mal alleine geschlafen hat. Mir völlig unverständlich, denn ich kann nicht sagen, dass er einen besonders netten Eindruck macht. Klar kann er charmant und witzig sein, aber nur, wenn’s dem Aufriss dient. Und faul ist er obendrein ! Alle seine ehemaligen Freundinnen haben Oberarme wie Arnold Schwarzenegger, weil sie nicht nur ihre eigenen Selterskisten in den vierten Stock schleppen mussten, sondern auch noch seine Bierpacks. Tja, und der gute Max ? Im Grunde bleibt dem Mann nichts anderes übrig, als selbst Hand an sich zu legen. Sprich: Weg mit dem Weichei-Image. Nun ist es nicht leicht, sich zu ändern. Wenn man aber nur die Wahl zwischen einer Metamorphose und Askese hat, sollte einem die Entscheidung nicht schwer fallen. Da die Frauenwelt offenbar „unausstehlich“ mit „männlich“ gleichsetzt und auf die harten Kerle abfährt – sollen sie haben !

Zwei Punkte sind dabei ganz wichtig.

Erstens: Man darf die Angebetete nie merken lassen, dass sie die einzige wirklich wichtige Frau ist. Deshalb umgibt sich der kluge Mann immer mit anderen, natürlich möglichst gutaussehenden Frauen. Nicht zuletzt um den Anschein zu erwecken auf dem Beziehungsmarkt heiß begehrt zu sein.

Und Zweitens muss unbedingt der Leitspruch verinnerlicht werden: „Willst du was gelten, mach dich selten.“

Sehr eindrucksvoll kann dieses Motto umgesetzt werden, wenn man sich verabredet und dann das Date kurzfristig unter einem fadenscheinigen Grund wieder absagt. Fatal wäre es, wenn die Frau den Termin cancelt, bevor es der Mann tun konnte. Auch wenn man anschließend den ganzen Abend vor dem Fernseher sitzt, sich die tausendste Wiederholung von „Enterprise“ anschaut und immer an sie denken muss: Hart bleiben! Klingelt das Telefon und die Frau der Träume ist am anderen Ende, weiß man genau: Gewonnen ! Also, immer dran denken: Nie wieder verständnisvolle Gespräche, die sich über Stunden ziehen. Nie wieder Angebote, beim Umzug zu helfen oder die komplette Wohnung zu renovieren.

Und speziell ein Ratschlag für „Max“: Fahr sie nach dem nächsten Date nicht mehr bis an die Haustür, sondern setzte sie an der nächsten Bushaltestelle ab.

Und vor allem: Ruf diese Schlampe nie wieder an!!!

So don´t forget: They are all bitches – and bitches likes assholes…

Du magst vielleicht auch

2 Kommentare

  1. Ein Mann um die 60 sagte letztens zu mir: die Männer von heute, in deinem Alter, sind alles nur noch Weicher, Muttersöhnchen oder im schlimmsten Fall Opfer. Nee, das ist jetzt schon ein bissl krass und wenn ja, warum? Weil schon deren Väter keine Eier mehr in der Hose hatten und sie weitestgehend von Ihren Müttern erzogen wurden, war die Antwort.

    Im Anschluss mal im Kopf Jahre, ach was sag ich Jahrzehnte zurückgegangen und die These eroiert. Die Teenie Tächtelmächtel lassen wir mal weg, die verfälschen nur das Bild. Der erste, den man einbeziehen sollte war 8 Jahre älter. Jemand zu dem man aufsah, der augrund seines Alters mehr gesehen und erlebt hat. Damals fast ein no-go, heute absolut gesellschaftsfähig, sogar -nötig (?). Aber nach 4 Jahren wurde er anstrengend und alt. Plante schon die Anzahl der Kinder und man selbst, mitten im Studium, wollte bewegende Gespräche führen, Party machen und die Übernahme der Weltherrschaft planen. Schweren Herzens weg mit ihm. Danach ein rebellischer Nerd, der planlos durchs Leben streunte, geil da mach ich glatt mit. Studium geschmissen, das Leben durch Nebenjobs finanziert, treiben lassen.

    Ich könnte ein Buch schreiben über so viele verschiedene Charaktäre, denn sie waren alle anders. Ja und die Arschlöcher gab es auch.

    Ich denke, dass die Frauen von heute unheimlich stark sind. Wir können alles selbst, brauchen dafür keine Männern mehr. Und bei diesem ganzen Streben nach Emanzipation, Gleichstellung, Macht und Einfluss haben wir vergessen, was wir eigentlich zu Hause wollen, also welche Art von Partner. Wir sind hin und hergerissen, sind gerne berufstätig und stehen finanziell auf eigenen Beinen, spätestens wenn Kinder ins Spiel kommen, werden wir jedoch zurück in die 50er katapultiert und spüren sowas wie Nestbautrieb, den Wunsch Zeit mit den Kindern zu verbringen es halt bissl schön zu machen. ACHTUNG: DIE FRAUEN ERZIEHEN DIE KINDER. Die Männer bringen hierzulande immer noch meistens die Kohle heim. Diese Frauen, die ja nun schon mal von jeder Seite der Medaille geleckt haben, lassen die Männer aber nicht mehr gänzlich die Oberhand bekommen, folglich könnte an dieser Weichei-These schon was dran sein.

    Schwierige Kiste, adaptieren wir skandinavische Modelle, akzeptieren wir das einfach schweigend und arrangieren uns damit oder bemühen wir uns in Partnerschaften genau wie im Job. Respektieren wir den anderen nur um seinerwillen, arbeiten an uns jeden Tag aufs neue und blicken gemeinsamen Zielen entgegen. Verdammt viel Arbeit, wo doch heute alles substionierbar ist…
    Am Ende ist es alles nur Biochemie, unerklärbar für mich. Und by the way, Frauen haben genau die gleichen Probleme. Ich wär also für die farbliche Kennzeichnung äquivalenter Zielgruppen, das würde vieles leichter machen.

    1. Die Männer von heute, in deinem Alter, sind alles nur noch Weicher, Muttersöhnchen oder im schlimmsten Fall Opfer.

      Erstens: was heißt denn in meinem Alter? 😉
      Und nach welcher Definition wäre ein Mann denn ein richtiger Mann? So ein ganzer Kerl. Kommt ja doch ein Stück weit auf den persönlichen Blickwinkel an. Für mich sind diese metrosexuellen Skinny-Jeans tragenden Justin Biber Verschnitte mit ihren schlacksigen Ärmchen und Beinchen der Inbegriff von Unmännlichkeit. Wobei die coolen Instagram Fitnessboys auch ziemlich lächerlich sind, wenn sie mit unzähligen Oberkörperfrei Muskelbildchen ihr gestörtes Selbstbild als Möchtegern-Male-Model überspielen wollen. Die haben keine Eier mehr. Gleiches gilt da aber auch für Frauen dieser Art.

      Nehmen wir aber meinen alltime Lieblingsfilm Casablanca mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann in den Hauptrollen, dann sehe ich da noch einen echten Mann. So wie ich in mir vorstelle. Aus meiner Sicht. Da habe ich manchmal das Gefühl, ich bin doch in der falschen Zeit geboren.
      Humphrey Bogart & Ingrid Bergmann, Casablanca

      Aber zurück zu den „Männern in meinem Alter“. Zeiten ändern sich. Natürlich sind die Frauen von heute unglaublich stark. Wenn man es nicht gerade mit einem Püppchen zu tun hat, welches an einem schlimmen Fall von Vaterkomplex leidet. Trifft Mann aber auf eine solche dann hilft nur eins, seinem Fluchtinstinkt folgen.

      Ich denke, dass die Frauen von heute unheimlich stark sind. Wir können alles selbst, brauchen dafür keine Männern mehr. Und bei diesem ganzen Streben nach Emanzipation, Gleichstellung, Macht und Einfluss haben wir vergessen, was wir eigentlich zu Hause wollen, also welche Art von Partner. Wir sind hin und hergerissen, sind gerne berufstätig und stehen finanziell auf eigenen Beinen, spätestens wenn Kinder ins Spiel kommen, werden wir jedoch zurück in die 50er katapultiert und spüren sowas wie Nestbautrieb, den Wunsch Zeit mit den Kindern zu verbringen es halt bissl schön zu machen. ACHTUNG: DIE FRAUEN ERZIEHEN DIE KINDER. Die Männer bringen hierzulande immer noch meistens die Kohle heim. Diese Frauen, die ja nun schon mal von jeder Seite der Medaille geleckt haben, lassen die Männer aber nicht mehr gänzlich die Oberhand bekommen, folglich könnte an dieser Weichei-These schon was dran sein.

      Dem habe ich quasi kaum etwas hinzuzufügen. Aber das ist auch okay. Denn für mich heißt ein „richtiger Mann“ sein auch, manns genug zu sein, sich mit einer Frau auf Augenhöhe konfrontiert zu sehen. Außer im Bett vielleicht. Aber das ist eine andere Geschichte. Was will ich denn mit einem unselbstständigen Mäuschen der ich alles vorschreiben kann oder sogar muss und die ich im schlimmsten Fall sogar noch aushalten muss. Wie fad und anspruchslos wäre das doch. Womit ich ein Problem habe, ist diese Art Feminismus, die der Frau von heute eintrichert, sie müsse sich ständig und immerzu gegen das männliche Geschlecht behaupten, Stärke zeigen. Sich permanent emanzipieren. Denn Mann nicht die Oberhand gewinnen lassen, wie Du so schön geschrieben hast. Bloß nicht mal Schwäche zeigen und anlehnen. Blödsinn. Keine Schwäche zeigen können, ist doch in Wahrheit die wirkliche Schwäche.

      Wir leben nicht mehr in den 30ern. Oder den 50ern. Das ist schade. Ein bisschen. Aber es ist auch okay. Vielleicht haben ja auch die Frauen das größere Problem, weil sie ihren Platz noch nicht so recht gefunden haben. Und der ist auf Augenhöhe. Außer im Bett. Manchmal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.